Projekt „Meyenburg handelt“ endet zum 1. Juli 2025
PRESSEMITTEILUNG
30.06.2025, Meyenburg
Projekt „Meyenburg handelt“ endet zum 1. Juli 2025
Meyenburg, 30. Juni 2025 – Mit dem Ende der Förderlaufzeit im Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ) läuft auch das Projekt „Meyenburg handelt“ zum 1. Juli 2025 planmäßig aus. In den vergangenen drei Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um die Meyenburger Innenstadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln und der wachsenden Zahl an Leerständen zu begegnen. Auch das begleitende Vor-Ort-Büro in der Marktstraße 3 wird zu diesem Zeitpunkt geschlossen.
Das Projekt bestand insgesamt aus zwei aufeinander aufbauenden Phasen: In Phase 1 (2021–2023) wurde im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses durch das Planungsbüro kollektiv stadtsucht GmbH ein Nutzungskonzept mit Handlungsempfehlungen für die Innenstadt entwickelt. Auf dieser Grundlage folgte Phase 2 (2023–2025), in der das operative Innenstadtmarketing sowie ein aktives Leerstandsmanagement durch das Planungsbüro Stadt + Handel GmbH umgesetzt wurden.
Das Projekt setzte gezielt auf Netzwerkarbeit, kreative Nutzungsideen und eine sichtbare Aufwertung des öffentlichen Raums. Zu den zentralen Ergebnissen zählen:
die aktive Begleitung des Transformationsprozesses rund um das ehemalige Kaufhaus
die Initiierung kultureller Kooperationen – u. a. mit der AMD Akademie Mode & Design Berlin und dem Modemuseum Meyenburg,
eine vielfältige Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich der Entwicklung eines neuen Stadtlogos, digitaler Informationsangebote und einer fortlaufenden Social-Media-Kommunikation
gestalterische Maßnahmen im öffentlichen Raum wie die Rosenpflanzungen in der Marktstraße, das großflächige Wandgemälde am Wilhelmsplatz oder die kreative Neugestaltung der Litfaßsäule durch Schüler:innen der Geschwister Scholl Schule,
ein aktives Leerstandsmanagement, das im engen Austausch mit Eigentümer:innen Unterstützung bei Vermittlung, Vermietung und Sanierungsfragen geleistet und die Etablierung kreativer Zwischennutzungen systematisch gefördert hat.
Das Projektteam dankt allen Unterstützer:innen, Partnerinstitutionen, Eigentümer:innen und engagierten Bürger:innen, die diesen Prozess aktiv mitgestaltet haben. Viele der angestoßenen Entwicklungen – etwa die geplante Umnutzung des Kaufhauses oder Kooperationen im kulturellen Bereich – werden auch nach Projektende fortgeführt.
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