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Eiscreme

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Paul Frank Schramm

Telefon (03391) 400458

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.eiscreme-live.de

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Pressespiegel: Quelle: Märkische Allgemeine 15.05.2012


Wer Tanztee will, ist hier verkehrt
Meyenburger Band „Eiscreme“ seit 15 Jahren auf der Bühne /
Live-Konzert mit Champions-League-Finale

MEYENBURG - Die vergangenen Jahre waren recht turbulent für die Band „Eiscreme“: Immer wieder wechselte die Besetzung. „Das positive Fazit ist: Es gibt uns noch“, sagt Paul Frank Schramm. Immerhin 15 Jahre gibt es die Meyenburger Lokalband jetzt: Neben Paul Schramm (Gitarre, Gesang) sind Jean Dibbert (Drums) und Christian Stützer (Gitarre) von der ursprünglichen Besetzung noch dabei.

Streit gab es aber nicht, weil einige Mitglieder die Band verlassen haben. „Sie haben eine private Entscheidung getroffen, wir sehen uns alle noch und feiern gern zusammen“, sagt Isabel Schramm (Gesang). Dass es mit der Musik jetzt wieder besser klappt, habe auch keinesfalls daran gelegen, dass einige ausgestiegen sind, versichert Paul Schramm: „Dass wir uns neu formiert haben, gab eher einen Motivationsschub.“

Vielleicht auch, weil „Eiscreme“ jetzt vor allem Songs spielt, die zur Band passen. „Früher haben wir auch mal Titel gespielt, die man selber nicht so cool findet“, erzählt Isabel Schramm. Roger Whittaker oder Wolfgang Petry zum Beispiel. Jetzt habe sich nicht nur die Veranstaltungsszene verändert, auch das Publikum sei jünger geworden. „Seitdem spielen wir nur noch Titel, die wir selber mögen“, versichern Isabel und Paul Schramm. „Und wer zum Tanztee möchte, der ist bei uns verkehrt“, betont der Gitarrist.

Zur sechsköpfigen Bühnenbesetzung gehört aktuell auch Andreas Hübler (Keyboards, Gesang). Falk Philipp (Bassgitarre), Manfred Kuhnt (Technik), Janek Hasak (DJ) und Chris Tappenbeck (Licht) sind neu im Team.

Geprobt haben die Musiker von Anfang an im Meyenburger Clubhaus der Vereine. Das erste Konzert vor Publikum war das zum Geburtstag des Gitarristen Christian Stützer. Das war 1997. 50 Partygäste hörten sich das Ergebnis von einem Monat Probenarbeit an – und waren offenbar zufrieden damit. Der erste öffentliche Auftritt folgte wenig später im Wittenberger „Klimbim“. Auch dort kam „Eiscreme“ gut an.

Musikalisch konzentrierte sich die Meyenburger Band zunächst auf die Songs von AC DC, den Rolling Stones, Guns’n’Roses, Metallica und anderen. Später kamen auch Wolfgang Petry, Bryan Adams, Tina Turner oder Toto hinzu. Mit einem Wort umschreibt Isabel Schramm, was die Band „Eiscreme“ bei ihren Gigs bietet: „Partyrock“. Das sei aber nicht nur Mainstream. Vor allem bei populären Bands spielen die Musiker eben gerade nicht den brandaktuellen Hit, sondern eher etwas Älteres. „Rosenstolz ist ein gutes Beispiel dafür“, erklärt Paul Schramm. Auch wenn die Hobbymusiker einen Job und Familien mit Kindern oder immer mal eine neue Freundin haben und entsprechend über die Region verstreut wohnen und arbeiten, treffen sie sich nach wie vor im Meyenburger Clubhaus zur Probe. Herbst und Winter dienen laut Isabel Schramm der „Tourvorbereitung“. Neuere Songs werden dabei meist erst im Januar oder Februar einstudiert. „Und es gibt inzwischen einen Bandurlaub“, sagt Isabel Schramm.

Denn während der Sommermonate wollen die Musiker nicht fast jedes Wochenende auf Achse sein – auch wenn sie es dank der Nachfrage wohl könnten. „Eben weil wir alle einen Job haben, brauchen wir den finanziellen Erfolg nicht unbedingt“, sagt Paul Schramm. „Aber Sponsoren sind jederzeit willkommen.“

Auch bei den Veranstaltungen gucken die Bandmitglieder inzwischen genau hin, was zu ihnen passt. „Und das Konzert auf dem Meyenburger Hagenplatz passt ganz super zu uns“, versichert die Frontfrau. Das hatte „Eiscreme“ schon im vergangenen Jahr probiert – mit Erfolg. „Da hat Meyenburg einen neuen Veranstaltungsort für sich entdeckt“, so Isabel Schramm. Die Fläche vor der Bühne sei überdacht und es gebe genug Parkplätze. Denn auch wenn das Meyenburger Stadtfest etwas im Sande verlaufen sei, soll das „Eiscreme“-Konzert auf dem Hagenplatz weiter im Kulturkalender der Stadt stehen, meint Paul Schramm, der selbst im Festkomitee saß: „Ich war immer dagegen, das Stadtfest ausfallen zu lassen.“

Das Konzert am Samstag, 19. Mai, auf dem Meyenburger Hagenplatz soll bewusst kein Jubiläumskonzert sein. Einlass ist ab 20 Uhr, Beginn nicht vor 21.30 Uhr. „Wir bieten die Möglichkeit, auf einer Leinwand das Finale der UEFA Champions League zu verfolgen“, sagt Isabel Schramm. Der Anpfiff für das Endspiel Bayern gegen Chelsea ist um 20.45 Uhr.

Karten für das Konzert gibt es an der Abendkasse. (Von Beate Vogel)